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Golfregeln Änderungen 2019, der Deutsche Golfverband (DGV) hat eine weitere Vereinfachung der Regeln vorgenommen, Spielbeschleunigung, mehr Spaß am golfen
26 Jan

Golf Regeländerung ab 2019 – Auf dem Grün gespielter Ball trifft den nicht bedienten Flaggenstock im Loch – Themenblatt 4

Bisher galt:
Nach Regel 17-3 zog der Spieler sich zwei Strafschläge zu, wenn sein auf dem Grün geputteter Ball
den unbedienten Flaggenstock im Loch traf.

Was nun neu ist:
Regel 13.2b(2):
· Es bleibt straflos, wenn ein auf dem Grün geputteter Ball den Flaggenstock im Loch trifft.
· Spieler dürfen selbst entscheiden, ob sie vor dem Putten den Flaggenstock aus dem Loch nehmen oder
ihn dort belassen wollen. Sie dürfen auch jemanden bitten, diesen für sie zu bedienen.

Warum es neu ist:
· Die Erlaubnis, straflos auch dann zu putten, wenn der Flaggenstock noch im Loch steckt, soll das
zügige Spiel unterstützen:
Ist zum Beispiel ein Putt so lang, dass der Spieler den Flaggenstock benötigt, um das Loch
sehen zu können, musste der Spieler nach den bisherigen Regeln darauf warten, dass jemand für
ihn den Flaggenstock bediente. Nach den neuen Regeln kann er auch ohne diese Hilfe spielen.
Diese Änderung erlaubt außerdem das schnelle Einlochen von sehr kurzen Putts, ohne dass
der Spieler zuvor den Flaggenstock aus dem Loch nehmen und danach zurückstecken muss.
· Wenn Spieler ohne Caddies spielen, konnten nach den alten Regeln deutliche Verzögerungen auftreten
wie zum Beispiel:
Wenn der Gegner (oder ein anderer Spieler im Zählspiel) den Grünbunker harkt und einige
Minuten benötigt, bis er auf das Grün kommt.
Wenn andere Spieler im Zählspiel aus anderen Gründen erst später auf das Grün kommen, etwa
weil sie ihren Ball suchen oder noch nicht entschieden haben, welche Schläger sie benutzen oder
welchen Schlag sie spielen wollen.
Wenn alle Spieler auf dem Grün lange Putts spielen müssen und wechselweise zum Bedienen zur
Fahne laufen müssen und sich teilweise nicht sicher sind, wer den Flaggenstock für wen bedienen soll.
· Im Lochspiel kann ein Spieler ohne Caddie nun auch mit unbedientem Flaggenstock putten, statt den
Gegner um das Bedienen zu bitten. So ist Streitpotenzial ausgeschlossen, das auftreten kann, wenn
etwa eine Fahne sich nicht aus dem Loch ziehen lässt und von dem Ball getroffen wird.
· Abgesehen von der Vereinfachung und Zeitersparnis sind keine gravierenden Vorteile beim
Putten mit einem nicht bedienten Flaggenstock zu erwarten:
In einigen Fällen trifft der Ball den Flaggenstock und prallt ab, in anderen wird er dadurch
aufgehalten und eingelocht.

Alle Themenblätter der Golfregeländerungen zusammengefaßt.

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